Zum Mittag Antibiotika auf dem Teller...

Als ich mich nochmal über einige Mittel informiert habe, die gegen Kopfschmerzen helfen, bin ich auch auf Tabletten gestoßen, die die Schmerzen im Nu wegzauber sollen. Ich hab in ein paar Foren gestöbert und gelesen, dass allerdings einige Menschen schon dagegen resistent sind, das heißt, bei ihnen zeigen die durchaus starken Mittel keine Wirkung.

Das erinnerte mich an die Berichte über die Antibiotikaresistenz der Menschen und das nur, weil wir eigentlich Tag ein, Tag aus Antibiotika zu uns nehmen - wir wissen es nur nicht. 

Früher als ich bei meiner Oma auf dem Bauernhof war, da sind die Hühner gackernd über den Hof gelaufen und die Schweinchen haben sich im Schlamm gewelzt. Heutzutage wiegen Schweine in nur 6 Wochen über 100 Kilogramm, Hühner legen bis zu 280 Eier im Jahr und die Kühe geben bis zu 8000 Liter Milch im Jahr.

Auf der einen Seite profitiert der Mensch von dieser Art der Tierhaltung, aber auf der anderen Seite sollten die Alarmglocken läuten. Ein großes Problem sind nämlich die Antibiotika, die den Tieren ins Fressen gemacht werden, damit sie schneller wachsen, aber weniger fressen. 80 % der in der EU hergestellten Antibiotika werden an die Tiere verfüttert

Das heißt für uns: Isst das Schwein das Futter mit den Medikamenten, befinden sich diese auch im Körper und in den Zellen. Wird das Tier geschlachtet und das Fleisch verkauft, dann landet ein ordentlicher Batzen Antibitioka bei uns auf dem Mittagsteller.

Da brauch man sich dann nicht mehr wundern, wenn bei einer verschleppten Grippe auch keine Antibiotika mehr helfen. Es gibt also zwei Möglichkeiten: Entweder wir werden alle Vegetarier oder es wird ein Verbot von Fütterung der Tiere mit Antibiotika eingeführt!

Zum Thema noch eine Seite aus dem Netz.

23.9.10 12:30

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